OpenDucks IT / Zahlungsbedingungen
Diese Zahlungsbedingungen gelten ergänzend zu den AGB, Angeboten, Rechnungen, Shop-Bedingungen und service-spezifischen Vertragsunterlagen von OpenDucks IT.
Diese Zahlungsbedingungen sind auch als PDF für Vertragsunterlagen und Kundenakten verfügbar.
Diese Payment & Billing Terms regeln Zahlungsarten, Rechnungen, Abonnements, wiederkehrende Zahlungen, Rückerstattungen, fehlgeschlagene Zahlungen, Mahnungen und Zahlungsverzug für Leistungen von OpenDucks IT.
Bei Widersprüchen gehen individuell vereinbarte Angebote, Auftragsbestätigungen, Service Level Agreements, AGB oder zwingende gesetzliche Vorschriften vor.
Preise ergeben sich aus Angebot, Vertrag, Shop, Portal, Rechnung oder Preisliste. Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich Preise in Euro und zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer bei B2B-Leistungen.
Einmalige Leistungen, Setup-Gebühren, Hardware, Lizenzen, Domains, Hosting, Managed Services und Support können getrennt berechnet werden.
Die Verfügbarkeit einzelner Zahlungsarten kann je nach Produkt, Land, Risikoprüfung, Vertragsart oder Rechnungsbetrag variieren.
Bei Zahlungen über PayPal oder Stripe gelten ergänzend die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters. OpenDucks IT erhält je nach Zahlungsart Transaktionsstatus, Zahlungsreferenz, Betrag, Währung, Zahlerdaten und technische Zahlungsinformationen.
OpenDucks IT speichert keine vollständigen Kartendaten, soweit die Zahlung über einen externen Zahlungsdienstleister abgewickelt wird. Rückfragen zu Zahlungsautorisierungen, Kartenprüfung, 3-D Secure oder Wallet-Zahlungen können zusätzliche Prüfungen durch Bank, Kartenanbieter, PayPal oder Stripe auslösen.
Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt oder per E-Mail versendet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Der Kunde ist verpflichtet, Rechnungs- und Kontaktdaten aktuell zu halten.
Rechnungen sind innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist ohne Abzug zu zahlen. Fehlt eine ausdrückliche Frist, ist die Rechnung sofort fällig.
Bei wiederkehrenden Leistungen wie Hosting, Managed Services, Lizenzen, Wartung oder Support kann die Abrechnung monatlich, jährlich oder nach anderer vereinbarter Periode erfolgen.
Wenn eine automatische Zahlungsart hinterlegt ist, darf OpenDucks IT fällige wiederkehrende Beträge über diese Zahlungsart einziehen, sofern der Kunde dem zugestimmt hat oder dies im Checkout bzw. Vertrag vorgesehen ist.
Der Kunde muss sicherstellen, dass hinterlegte Zahlungsarten gültig sind und ausreichend gedeckt werden.
Bei Banküberweisung gilt eine Zahlung erst als eingegangen, wenn der Betrag dem Konto von OpenDucks IT gutgeschrieben wurde. Überweisungsgebühren, Wechselkurskosten oder Bankspesen trägt der Kunde, soweit sie von seiner Bank oder durch eine Auslandszahlung verursacht werden.
Zur korrekten Zuordnung muss die Rechnungsnummer im Verwendungszweck angegeben werden.
Schlägt eine Zahlung fehl, etwa wegen abgelaufener Karte, unzureichender Deckung, Rücklastschrift, PayPal- oder Stripe-Ablehnung, bleibt die Forderung bestehen. OpenDucks IT kann erneut einen Zahlungseinzug versuchen oder eine alternative Zahlungsart verlangen.
Entstehen durch Rücklastschriften, Chargebacks, Zahlungsstornos oder vergleichbare Vorgänge Gebühren, kann OpenDucks IT diese dem Kunden weiterberechnen, soweit der Kunde den Vorgang zu vertreten hat.
Der Kunde kommt nach Fälligkeit durch Mahnung in Verzug. Einer Mahnung bedarf es nicht, wenn für die Zahlung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist, der Kunde die Zahlung ernsthaft und endgültig verweigert oder gesetzlich ein Verzug ohne Mahnung eintritt.
Entgeltforderungen geraten spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung in Verzug. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, wenn in der Rechnung besonders auf diese Folge hingewiesen wurde.
Während des Verzugs ist eine Geldschuld zu verzinsen. Bei Verbrauchern beträgt der gesetzliche Verzugszinssatz fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Bei Rechtsgeschäften, an denen kein Verbraucher beteiligt ist, beträgt der Verzugszinssatz für Entgeltforderungen neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.
Zusätzlich kann OpenDucks IT, soweit gesetzlich zulässig, für jede angefangene Woche des Zahlungsverzugs nach Eintritt des Verzugs einen pauschalierten Verzugsschaden bzw. Mahn- und Bearbeitungsaufwand in Höhe von 4,00 EUR berechnen. Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden bzw. Aufwand entstanden ist. Diese Pauschale gilt nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften sie ausschließen oder beschränken.
Gegenüber Nicht-Verbrauchern kann OpenDucks IT außerdem die gesetzliche Verzugspauschale von 40,00 EUR verlangen. Eine vereinbarte oder berechnete Verzugspauschale wird auf gesetzlich anzurechnende Schadensersatzpositionen angerechnet, soweit dies gesetzlich erforderlich ist. Die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden, insbesondere angemessener Rechtsverfolgungs-, Inkasso-, Rücklastschrift- oder Wiederherstellungskosten, bleibt vorbehalten.
Bei erheblichem oder wiederholtem Zahlungsverzug kann OpenDucks IT nach angemessener Ankündigung Leistungen sperren, zurückbehalten, nicht verlängern oder kündigen. Das gilt insbesondere für Hosting, Domains, Lizenzen, Support, Managed Services und Zugänge.
Akute Sicherheitsrisiken, Missbrauch, Chargeback-Betrug oder sonstige wichtige Gründe können sofortige Maßnahmen rechtfertigen.
Rückerstattungen erfolgen nur, wenn sie gesetzlich vorgeschrieben, vertraglich vereinbart oder von OpenDucks IT ausdrücklich bestätigt wurden. Bereits erbrachte Dienstleistungen, Setup-Leistungen, individuell konfigurierte Leistungen, Domains, Drittanbietergebühren und verbrauchte Ressourcen sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig, soweit gesetzlich zulässig.
Gutschriften können mit offenen oder zukünftigen Forderungen verrechnet werden.
Der Kunde soll offene Fragen zu Rechnungen oder Leistungen zunächst direkt mit OpenDucks IT klären. Unberechtigte Chargebacks, Zahlungsstornos oder Rückbuchungen können zu Sperrung, Kündigung, zusätzlichen Gebühren und Nachweisen gegenüber Zahlungsdienstleistern führen.
Der Kunde ist für korrekte Rechnungsdaten, insbesondere Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, USt-IdNr. und sonstige steuerlich relevante Angaben verantwortlich. Änderungen müssen rechtzeitig mitgeteilt werden.
Reverse-Charge oder steuerfreie Abrechnung erfolgt nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen und erforderliche Nachweise bereitgestellt werden.
Fragen zu Rechnungen, Zahlungen oder Gutschriften können an billing@openducks.org gesendet werden. Allgemeine rechtliche Fragen gehen an legal@openducks.org.
Last updated: 2026-05-02 - Version 1.0.